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| Wappen
in der gesammelt
von Peter Lönnendonker VG
Brohltal
Geschichte Die
vierzehn roten Kugeln auf goldenem Feld im rechten oberen Wappenteil,
weisen auf das namens gebende Geschlecht für das Brohltal die Herren
von Brule hin. Die zwei Bischofsstäbe im linken oberen Wappenteil
symbolisieren die zahlreichen ehemaligen geistlichen Besitzungen zu
Kurtrier, Kurköln, Maria Laach, Essen und Buchholz in den Farben der
heute noch bestehenden Abtei Maria Laach hin. Das rechte untere
Wappenteil zeigt das Wappen der Herrschaft Waldbott-Bassenheim und im
linken unteren Wappenteil ist das Stammwappen der Herren von Kempenich
wiedergegeben. Hiermit handelt es sich um ein historisches Wappen. Ortsgemeinde
Brenk
Geschichte Schutzpatron
der Gemeinde Brenk ist der heilige Silvester. Der in Kreuzform
dargestellte goldene Stab, weist darauf hin. Die gekreuzten goldenen Hämmer
im oberen rechten Schildteil weisen symbolisch auf den Phonolithabbau
in der Ortsgemeinde hin, während die zwei gekreuzten goldenen Ähren
im linken oberen Schildteil als Symbol für die Landwirtschaft in
Brenk dargestellte werden. Ortsgemeinde
Burgbrohl
Geschichte Für
das Gemeindewappen wurden die Wappen der ehemaligen Besitzer der
Herrschaft Burgbrohl kombiniert. Im rechten oberen Schildteil das
Wappen derer von Bourscheid in vertauschten Farben. Im linken oberen
und rechten unteren Schildteil das Wappen des namens gebenden
Geschlechtes und im linken unteren Schildteil das Wappen der Herren
von Braunsberg. Ortsgemeinde
Dedenbach
Geschichte Die
beiden schmalen silbernen schrägrechten Wellenbalken im Wappen weisen
auf den Dedenbach hin. Das römische Wagenrad im linken oberen Feld
des Wappens soll auf die frühe Besiedlung im Bereich „An den
Birken“ durch die Römer hinweisen und an auf die Kohlstrasse, die
ein Verbindungs-weg von Trier nach Köln zum Rhein war. Das
Vaterlandskreuz im rechten unteren Teil des Wappens steht symbolisch für
die Wahlfahrt bis Ende des 19. Jahrhunderts nach St. Matthies in
Trier. Kinder und ältere Menschen die selbst nicht an der Wallfahrt
teilnehmen konnten begleiteten die Wallfahrer bis zur Grenze des
Flurbanns. Dort stand das Kreuz von 1729. Der
Brudermeister, der die Prozession anführte und den Wallfahrtsweg gut
kannte, trug ein großes Kreuz. Am Vaterlandskreuz angekom-men, drehte
sich der ganze Zug zum Dorf hin um, und der Brudermeister machte mit
dem Kreuz das Kreuzzeichen. Dabei sprach er: "Leb 'wohl
Vaterland". Erst nach diesen Worten traten die Kinder und alten
Leute den Heimweg an, die Wallfahrer setzten ihren Gang fort. Die grüne
Grundfarbe des Wappens soll symbolisch die Bedeutung der
Landwirtschaft in der früheren und heutigen Zeit wiedergeben. Ortsgemeinde
Galenberg
Geschichte Der auf zwei Gefachen reduzierte rote Ständer ist abgeleitet von dem zwölffach
in Rot und Silber geständerten Wappen der Herrschaft
Waldbott-Bassenheim, Herrn zur Olbrück. Das Schneiderkreuz erinnert
an ein Opfer der Olbrücker Herrschaft. Bei dem Kirchturm handelt es
sich um das Denkmal-geschützte Zwiebeltürmchen der Sankt
Rochus-Kapelle. Die sich darunter befindlichen beiden Kreuze
symbolisieren die kirchliche Zugehörigkeit zu Kurtrier und Kurköln. Ortsgemeinde
Glees
Geschichte Die
im oberen Wappenteil befindlichen silbernen Seerosen auf rotem Grund,
sind die vertauschten Farben des Wappens der Herren von Bourscheid. Im
vorderen rechten Wappenteil im blauen Feld ist die stilisierte Kirche
wie im Wappen von Laach, diese gehört seit der Zeit Napoleons zu
Glees. Die im linken Wappenteil befindlichen vierzehn roten Kugeln auf
goldenem Grund weisen auf die erstmalige urkundliche Erwähnung Glees
zur Zugehörigkeit zur Herrschaft derer von Brule. Ortsgemeinde
Hohenleimbach
Geschichte .Die
goldene Linde auf rotem Grund symbolisiert die Dorflinde in der Mitte
des Ortes. Das silberne Balkenkreuz erinnert an die kirchliche Zugehörigkeit
zur Kurtrier. Die blauen Wellenlinien auf silbernem Grund verweisen
auf den Zusammenfluss von Leder- und Leimbach. Ortsgemeinde
Kempenich
Geschichte Die
erste urkundliche Erwähnung Kempenichs stammt aus dem Jahre 1093, als
Richwin von Kempenich in der Stiftungsurkunde des Klosters Maria Laach
als Zeuge genannt wird. In der Kempenicher Geschichte gab es zwei
Burgen. Auf den Grundmauern der älteren im Kreuzwäldchen wurde die
Kapelle zur „Schmerzhaften Muttergottes“ gebaut. Die neue
stattliche Ritterburg wurde auf den Anhöhen des Burgberges errichtet.
Hier herrschten verschiedene Adelsgeschlechter, als letzte die Linie
Eltz-Kempenich. Hier wurden im Mittelalter auch die Gerichtstermine
durchgeführt. Das ansässige Landgericht in der Herrschaft Kempenich
wurde Ende des 18. Jahrhunderts aufgelöst. Aufs dem Gerichtssiegel
von 1596 geht das heutige Wappen der Ortsgemeinde , der „Kempenicher
Bauer“ zurück. Ortsgemeinde
Königsfeld
Geschichte
Seit
dem 13. Jahrhundert gehört der Ort zur Reichsburg Landskron. 1336
erhielt Königsfeld von Kaiser Ludwig dem Bayern Stadt-, Markt- und
Mautrechte. Der Ort entwickelte sich zum Mittelpunkt der Herrschaft Königsfeld.
Reste der mittelalterlichen Stadtmauer sind erhalten geblieben. Im 14.
Jahrhundert errichteten die Herren von Landskron die im Wappen oben
abgebildete Wasserburg, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts abgerissen
wurde. Das untere Wappenteil zeigt das Wappen der Herrschaft
Waldbott-Bassenheim, das sechsmal in Silber und Rot zwölffach geständerte
Wappen. Ortsgemeinde
Niederdürenbach
Geschichte Die
in der Gemarkung Niederdürenbach liegende Ruine Olbrück, Rest einer
der größten, ältesten Höhenburg-Anlagen der Eifel, ist im oberen
Wappenteil wiedergegeben. Mit
dem gut erhaltenen, mächtigen Bergfried auf einem Phonolitkegel hoch
über dem Brohltal aufragend, prägt sie wesentlich das
Landschaftsbild der Region. Im rechten unteren Wappenteil das Wappen
der Waldbott von Bassenheim weist auf den Besitz der Burg durch dieses
Geschlecht über viele Generationen hin. Der
sich im unteren linken Wappenteil befindliche Palmenzweig steht als
Attribut für die Ortspatronin, die als erste christliche
Märtyrerin in die Geschichte der christlichen Kirche einging, die
heilige Thekla. Für
ihre Entscheidung zu einem Leben in Keuschheit wurde sie mit dem
Feuertod bestraft. Ortsgemeinde
Niederzissen
Geschichte Der zwölffach rot-silbern geständerte obere linke Wappenteil erinnert an
das Wappen der Familie Waldbott von Bassenheim, die seit 1554 Inhaber
der Reichsherrschaft Olbrück war, zu der auch Niederzissen gehörte.
Der untere rechte Wappenteil zeigt auf blauem Grund in stilisierter
Form in Silber den Bausenberg, der als erloschener Vulkan eine
geologische Besonderheit am Ortsrand Niederzissen bildet. Ortsgemeinde
Oberdürenbach
Geschichte Im rechten Wappenteil unter einer silbernen Königskrone drei gewellte
silberne Linien auf blauem Grund. Diese weisen symbolisch auf den Königssee
in der Gemeinde Oberdürenbach hin. Der Königssee stellt das
Wahrzeichen der Ortsgemeinde dar.
Der linke Wappenteil weist auf
das Wappen der Familie Waldbott von Bassenheim hin, welches zwölffach
rot-silbern geständert ist. Die Familie Waldbott von Bassenheim war
seit 1554 Inhaber der Reichsherrschaft Olbrück, zu der auch die
Gemeinde Oberdürenbach gehört. Ortsgemeinde
Oberzissen
Geschichte Der Brohlbach, der Brenkbach und der Quackenbach durchfließen den
Hoheitsbereich der Gemeinde Oberzissen. Innerhalb der Ortslage münden
der Brenkbach und der Quackenbach in den Brohlbach. Darauf weisen die
drei silbernen Wellenbalken auf blauem Grund im oberen Wappenteil hin.
Bei dem zwölffach geständerten Symbol im unteren Wappenteil
handelt es sich um das Wappen der Waldbott von Bassenheim. Sie waren
die letzten Inhaber der Reichsherrschaft Olbrück, zu der auch
Oberzissen gehörte. Das sich darauf befindliche Brunnenbecken weist
auf die Mineralwasserquelle innerhalb der Ortslage hin. Dieser Brunnen
wird bereits in Zedlers Universallexikon, dem berühmtesten und
umfangreichsten Nachschlagewerk des 18. Jahrhunderts, beschrieben. Ortsgemeinde
Schalkenbach
Geschichte
Ortsgemeinde
Spessart
Geschichte Die beiden Kreuze im oberen rechten Wappenteil weisen auf die Zugehörigkeit
zur Kurtrier und Kurköln hin, deren Grenzverlauf , durch die
Wellenbalken dargestellt, genau in das Gebiet der heutigen
Ortsgemeinde Spessart fiel. Die Berührung der beiden mächtigen
Territorien wird durch die Berührung der Kreuze symbolisiert. Die
Sechsecksäulen im unteren linken Wappenteil stehen für die
Mineralienvorkommen besonders den Basalt und den Hannebachit.
Steinvorkommen, die das Leben der Menschen in dieser Region geprägt
haben. Die Anzahl der Säulen beträgt vier, wegen der vier Ortsteile
Spessart, Hannebach, Wollscheid und Heulingshof, die diese
Ortsgemeinde tragen. Der grüne Wappengrund gibt die
landwirtschaftliche Nutzung der Region, die Weiden und die reichen
Waldgebiete besonders um Spessart wieder. Ortsgemeinde
Wassenach
Geschichte Kirchenpatron
der katholischen Pfarrkirche zu Wassenach ist der heilige Remigius,
der als Bischof von Reims
496 den Frankenkönig Chlodwig taufte. Von dem in Wassenach begüterten
Adel ist das Geschlecht derer Kolb von Wassenach das Bekanntere. Durch
die Vereinigung des kirchlichen Emblems und des weltlichen Wappens,
soll der Bezug zum Schutzheiligen der Gemeinde berücksichtigt und die
historische Vergangenheit festgehalten bleiben. Ortsgemeinde
Wehr
Geschichte Die Lilien und der Stern im oberen rechten Wappenteil sind dem Wappen der
Abtei Steinfeld entnommen. Das Dorf Wehr gehört seit der Gründung
des Klosters Steinfeld um das Jahr 1069 bis 1073 zu dieser späteren
Prämonstratenser-Abtei; bis zur Säkularisation um das Jahr 1800. Der
Abt von Steinfeld war 900 Jahre lang "Land- und Lehnherr" zu
Wehr, er übte die höhere und niedere Gerichtsbarkeit über das Dorf
aus. Viermal fand im Jahr in Wehr das Schöffengericht statt. Der
Abtsstab und das Schwert im unteren rechten Wappenteil erinnern daran,
dass der Abt Steinfeld auch die weltliche Herrschaft und
Gerichtsbarkeit ausübte. Der Pfarrpatron von Wehr ist der heilige
Potentius, dessen Attribut die zwei gekreuzten Pfeile sind seit vielen
Jahrhunderten das Wappenzeichen von Wehr. Sie sind im linken
Wappenteil wiedergegeben. Ortsgemeinde
Weibern
Geschichte Das
Rote Kreuz im silbernen Wappenteil weist auf die Zugehörigkeit zum
Bistum Trier hin. Im Wappenteil daneben stehen die Fische für den
Namen des Ortes, der sich von Vivarium = Weiher, Fischgehege,
ableitet. Die Steinmetzwerkzeuge im unteren Wappenteil tragen der
Bedeutung der Steinmetzzunft in Weibern Rechnung.
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