| Wappen
in der
Stadt
Sinzig
gesammelt
von Peter Lönnendonker
Sinzig
Stadt
Sinzig
Im
goldenen Schildhaupt ein schwarz-weißer, rot bewehrter und rot
bezungter Adler, darunter eine rote Mauer mit weißem Torbogen, darin
ein schwarzes dreiviertel geschlossenes Gitter.
Geschichte
Sinzig
ist keltischen Ursprungs, war dann eine römische Niederlassung (“Sentiacum“),
später fränkischer Königshof und schließlich kaiserliche Pfalz
(Barbarossapfalz). Unter Karl IV. kam Sinzig zum Herzogtum Kleve-Jülich.
Reste der alten Stadtbefestigung sind heute noch erhalten. Schon
die alten Römer siedelten auf dem heutigen Kirchplatzhügel und
betrieben in der Goldenen Meile eine Tonmanufaktur. Erstmals
urkundlich erwähnt wird Sinzig im Jahre 762. Am 10. Juli stellte König
Pippin der Jüngere, der Vater Karls des Großen, in der Pfalz Sinzig
(Sentiaco Palacio) eine Schenkungsurkunde aus. Sentiacum, so der
damalige Name Sinzigs, entwickelte sich zu einer wichtigen Station an
der Heerstraße Frankfurt-Aachen. Seine Stadtrechte erhielt Sinzig am
9. Oktober 1267. Zweimal wurde die mittelalterliche Stadt, die seit
dem Jahr 1300 von einer mächtigen Stadtmauer umgeben war, durch Brände
in den Jahren 1583 und 1758 fast vollkommen zerstört. Von der
Stadtmauer existieren heute nur noch kleine Reste. Die
Industrialisierung und die Entwicklung zur neuen Stadt Sinzig ließen
die Mauer Ende des 19. Jahrhunderts fast vollkommen verschwinden. Nach
dem Zweiten Weltkrieg erlebte Sinzig einen Bewohneraufschwung und
wurde zu einer kleinen Industriestadt.
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