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Wie geht das? |
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...in Arbeit |
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Die richtige
Einstellung
Demjenigen, der sich ernsthaft für seine Vorfahren und deren Leben interessiert, der Zeit zu investieren bereit ist, um aus der Vergangenheit für die Zukunft zu schöpfen, dem will ich auf dieser Seite das dafür nötige Rüstzeug an die Hand geben. Wer jedoch nach einem Downloadlink sucht, der ihm einen kompletten Stammbaum auf die Festplatte schafft, und nach weiter nichts giert als nach bildschirmfüllenden Datenkolonnen, der soll oben rechts das kleine "x" drücken. Familienforschung ist
Fleißarbeit und lässt sich nicht mit dem Computer erledigen:
Menschen müssen befragt, Bücher gewälzt und Archive besucht werden.
Dies verlangt einen gewaltigen Zeit- und Geldeinsatz (Fahrtkosten,
Gebühren, ...) Wohl aber ist der Computer ein geduldiger Helfer bei
der Systematisierung gefundener Daten, Fotos und Dokumente. So sollte
sich jeder vor Augen halten, dass Familienforschung ohne Verständnis
und System sinnlos ist, ja sogar schädlich sein kann, wenn Dokumente
ungenutzt in Schubladen verschwinden oder durch unsachgemäße
Behandlung zerstört werden. Das Internet ist ideal, um sich Hilfe zu suchen. Je weiter Sie mit Ihrer Forschung in die Zeit zurückdringen, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit, jemanden zu finden, der sich mit dem selben Thema befasst.
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Die richtige
Einstellung Reine Datensammler mögen Stammbäume erstellen können, aber ihnen fehlt das Verständnis für die Dinge Der erste Schritt Gelernt ist
gelernt Amtshilfe Andere Zeiten |
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Tipp 1: Sammeln und Dokumentieren! Sammeln Sie bei allen Ihnen
bekannten Verwandten Unterlagen, Daten und Fotos! Es müssen
nicht immer die Originale sein. Kopien und Reproduktionen tun es auch.
Dokumentieren Sie ihre Funde und vor allem die mündliche
Überlieferung!
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Tipp 2: Nicht zu lange warten! Schieben Sie den Besuch bei alten Leuten nicht zu lange auf. Wie oft habe ich es schon bereut, einen Verwandten nicht mehr rechtzeitig befragt zu haben, und musste dann hören, dass er vom Schlag getroffen nicht mehr klar im Kopf war oder las schon die Sterbeanzeige in der Zeitung.
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Tipp 3: Fragen mit System! Viel zu viel an Unterlagen ist weggeworfen worden, mancher hegt aber alte Dokumente und zeigt sie nur demjenigen, dem er vertraut. Fragen sie gezielt nach Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, Zeitungsanzeigen, Hochzeitsbildern, Totenzetteln, Zeitungsartikeln (auch zu Ehejubiläen und anderen Ereignissen), Notizbüchern, Ehrenbriefen, Mitgliedsausweisen, Briefen, Militärpässe... Sehr Hilfreich sind Stammbuch und Ahnenpass. Hat schon mal jemand nach den Vorfahren geforscht?
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Tipp 4: Nur keine Scheu! Scheuen Sie auch nicht die Frage nach Zeugnissen, Testamenten und Grundstücksunterlagen! Sichern Sie Fotos, fotografieren Sie sie notfalls ab. Ein seltener Schatz kann die Familienbibel sein, in die manches Mal eine Familienchronik eingetragen wurde.
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Tipp 5: Das Umfeld prägt! Parallel zur Suche von individuellen Daten Ihrer Familie sollten Sie sich mit der Ortsgeschichte vertraut machen. In den vergangenen Jahren sind zu diesem Thema unzählige Bücher erschienen. Viele Orte und Vereine haben Festschriften herausgegeben, in denen Sie zumindest etwas über das Lebensumfeld Ihrer Familie finden können, vielleicht sogar etwas mehr.
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Ahnenforschung will gelernt sein. Es gibt einige Hürden auf dem Weg zur Kenntnis über die eigenen Ahnen, die ohne ein Studium bestimmter Dinge nicht zu nehmen sind. Machen Sie sich also mit alten Schriften vertraut. Lernen Sie, ein Kirchenbuch zu lesen. Beschäftigen Sie sich mit Kirchenlatein, dem Aufbau von Urkunden, Lebensbedingungen in früherer Zeit... Ein guter Einstieg in das lesen der altdeutschen Kanzleischrift, die im 20. Jahrhundert als "Sütterlin" eine Renaissance erlebte findet sich im Internet auf einer Seite von Peter Dörling. Dort gibt es auch einen Link zu einem Download für die Schriften-Datei sowie einen Kurs, der eben nicht nur mit der Schulschrift der 1930er Jahre, sondern eben auch mit den Vorläufern seit dem 15. Jahrhundert bekannt macht. Die Schrift ist auch unter dem Namen Kurrent bekannt.
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Erst wenn alle direkten Quellen aus dem familiären Umfeld erschöpft sind, sollte sich die Suche auf amtliche Quellen ausdehnen. Grundsätzlich sind Ämter - kirchliche wie weltliche - mit einer Fülle von Arbeiten betraut, in deren Rangliste die private Ahnenforschung recht weit hinten rangiert. Es ist also Glückssache, auf dem Amt jemanden zu finden, der begeistert hilft und gleich Zeit hat. Achten Sie auf den Unterschied zwischen Urkunden "einsehen" und Urkunden "anfordern"! Einsehen kostet nämlich nichts. Eine bloße "Kopie" gibt es von Amts wegen nicht. Die Vorschriften zwingen den Standesbeamten, Kopien als "Urkunde" (beglaubigt, mit Stempel und teils saftiger Urkundengebühr) herauszugeben. Alles andere ist Verhandlungssache und sollte nicht groß weitererzählt werden... Tipp 6: Bereiten
Sie sich vor! |
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Andere Zeiten, andere Zeitrechnung: Wir benutzen heute den gregorianischen Kalender. Auch der ist komplizierter, als mancher denkt und dazu nach - heutigem Verständnis - relativ ungenau. Frühere Kalender waren freilich noch ungenauer. So zum Beispiel der Kalender der französischen Revolution, der nicht ohne mehrere Ausgleichtage auskam. |
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Mit der zunehmenden Globalisierung sind wir eine Fülle von Normen gewohnt. Früher war das anders. Beinahe in jedem Ort galten andere Maße und Gewichte, die amtlich festgelegt und oft nach einem Musterstück amtlich geeicht wurden, damit überhaupt ein fairer Handel möglich war. Wer etwas mehr über seine Vorfahren herausfindet, als nur die Daten, wird bald mit merkwürdigen Geldstücken (Albus, Taler, Heller, Kreuzer...) und Mengenangaben (Malter, Scheffel, Ohm...) zu tun bekommen. Hier ein paar ortsbezogene Mengenangaben. Tipp
7: Legen Sie sich eine eigene Sammlung von
Hilfsmitteln an! |
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