Flamme der Hoffnung
(Strophenweise Kommentierung von "Flame of Hope" bzw. "sparkeu speral")
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Ere stone was carved or tree was hewn, When there were only earth and moon, Ere dragons lived and died with woe, Walked out the Fish, long long ago
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Ehe der erste Stein behauen oder der erste Baum gefällt wurde,
als es außer Erde und Mond gar nichts gab; eh Drachen lebten und klagend starben, stieg der Fisch heraus, vor langer, langer Zeit... Inspiriert hat mich zu diesem Einstieg eine Zeile aus dem Herrn der Ringe, wo es heißt: Ere iron was found or tree was hewn; when young was mountain under moon, also: Eh Eisen gefunden oder Baum gefällt war; als - ganz frei übersetzt - die Erde noch jung war. Ich habe dann das Versmaß übernommen, dabei aber nicht unbedingt auf den Wechsel von betonten oder unbetonten Silben geachtet. Fast durchgehend haben meine Zeilen jedoch acht Silben. Ausnahmen dienen der Betonung. Wo der Fisch herausstieg, ist übrigens in der nächsten Strophe zu lesen... |
Eh Stein behauen, Baum gefällt, Als öde war die ganze Welt, Eh Drachen lebten, starben aus, Stieg aus dem Meer der Fisch heraus. |
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From oceans ground, so dark and deep, To breath the air from hence and creep. In peace it lived for ages at L and, Changed all its bones, got foot and hand.
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vom
Grund des Meeres, dem dunklen tiefen, nämlich.
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Fortan Luft zu atmen und zu kriechen, An den Pflanzen dort zu riechen. In Frieden lebte er an Land, Bildete langsam Fuß und Hand.
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But
terror struck that peaceful scene With
cruelty before unseen, When
dinosaurs with wings arrived – On
trees it climbed, And
there survived.
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Dann
geht es auch schon ungemütlich weiter: Ein fürchterlicher Schrecken brach den
Frieden wie ein Blitz mit zuvor ungesehener Grausamkeit, als Saurier mit Flügeln eintrafen. Die Saurier stehen an dieser Stelle freilich nur stellvertretend für alle natürlichen Feinde des Menschens in der Kette von fressen und gefressen werden, obwohl in dieser Phase noch nicht von Mensch gesprochen werden kann. Das war eher ein krabbelndes Wesen. Die vierte Strophe spricht von der Flucht: Dieses Wesen, das zuvor ein Fisch war und nun Greifer hatte, stieg zum Überleben auf einen Baum.
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Auf den Baum, zum Überleben, Zu entgehen bösem Streben. Fressen und gefressen werden, Schicksal aller schwacher Herden.
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An
influence from outer space Extinguished
all that dragons race, Shaped
land anew, diminished wood, Let
Man
come down – and there he stood!
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Ein
Einfluss aus dem All löschte die gesamte Drachenbrut aus. Davon gehen
Wissenschaftler noch heute aus. Die gängigsten Theorien drehen sich um einen
Vulkanausbruch oder einen Meteoriteneinschlag, der entweder eine Springflut auslöschte
oder derart Staub aufwirbelte, dass er alles verdunkelte. Weiter: Dieser
Einfluss aus dem All formte das Land neu und dezimierte den Wald... Da gibt es eine Theorie, die besagt, dass durch eine Verschiebung der afrikanischen Platte die höher gelegene Platte nicht mehr genug Regen abbekam, und sich deshalb dort der Wald zurückgebildet habe, und in der Folge der Vorfahre des Menschen vom Baum hätte steigen müssen, weil nämlich die Bäume nicht mehr dicht genug beieinander gestanden hätten, um in ihren Wipfeln zu wandern. Die Folge ist in der vierten Zeile zu lesen: und ließ den Menschen herabsteigen (das war er dann aus dem Fisch geworden...) und so stand er dort. Plötzlich aufrecht. Das geht nach der Wissenschaft so: Die kleineren Affen hüpfen auf allen Vieren von Ast zu Ast, während ein schwerer Affe, der Vorfahr des Menschen, wegen seines vergleichbar hohen Gewichts, nur an größeren Ästen hangelnd voran kommt. Das Hangeln hat ihm durch das gestreckte Skelett in der Folge den aufrechten Gang ermöglicht. Im Übrigen war der aufrechte Gang im Grasland von Vorteil, um ein weiteres Sichtfeld zu haben und der Sonne ein kleineres Angriffsziel (wegen des Austrocknens) zu bieten.
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Ein Einfluss aus dem tiefenAll Löschte Saurier aus mit Knall, Das Land verformt, der Wald fast fort, Der Mensch vom Baum – nun stand er dort!
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Soon
hE
learned that alone he could Not
live without protecting hood, A
social brain, a common sense, A strong agreement for defense.
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Spätestens
an dieser Stelle, wohl aber schon früher, bildet sich das soziale Bewusstsein:
Schon bald hat er gelernt, dass er allein nicht ohne Schutz leben konnte, einem
sozialen Hirn, Gemeinschaftsinn, einer starken Übereinkunft zur
Verteidigung. Man geht davon aus, dass das Gehirn erst ausgeprägter wurde, als der Vorfahre des Menschen bereits vom Baum gestiegen und seine Ernährung umgestellt hatte. Das größere Gehirn soll als "Sozialcomputer" in erster Linie dazu gedient haben, die sozialen Kontakte untereinander zu pflegen und sich die Beziehungen zu den einzelnen Artgenossen sowie der bekannten Artgenossen untereinander zu merken. "Lausen" wird dabei als soziales Verhalten gedeutet und sei durch die Entwicklung einer Sprache revolutioniert worden, denn dieses nun verbale Kraulen habe es ermöglicht, mit mehreren Menschen gleichzeitig soziale Kontakte zu pflegen und dadurch für andere Dinge wie die Nahrungssuche zusätzliche Zeit zu gewinnen.
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Schon bald hat er es eingesehen: Füreinander einzustehen, Ein soziales Netz zu weben, Verhieß, ohne Furcht zu leben.
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Die
Flammen trennen übrigens die Strophen an jenen Stellen, an denen die
hintereinanderzulesenden Großbuchstaben im Text ihre Wortzwischenräume
haben... (Ende des Wortes FLAME = Flamme) |
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In
groups he dwelt: Some walked to hunt, While
Others
laboured ground and plant. Community
gave extra power, A
light inside grew like a flower.
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So
lebte der Mensch also in Gruppen: Einige gingen auf die Jagd, während andere
Grund und Pflanzen bearbeiteten. Die Gemeinschaft gab ihnen Zusatzkraft und in
ihrem Innern wuchs ein Licht wie eine Blume. So: An dieser Stelle wird erstmals vom inneren Licht gesprochen... Um's vowegzunehmen: Dieses Licht ist die Flamme der Hoffnung, von der jeder gute Mensch einen Funken in sich trägt. Dieser Funke hat viel mit der Seele gemein.
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Zusammenstehen, jagen gehen, Während andre nach der Ernte sehen. Gemeinschaft gab ihm Zauberkraft, Ein Licht im Innern Lebenssaft.
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Each
of them was filled with bliss, Touched
deep inside by mother’s kiss. First
Fish,
then ape, and now as man – Followed
all a predicted plan?
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Jeder
ward zutiefst gesegnet (mit diesem Funken) und von "Mutters Kuss"
zutiefst innerlich berührt. Mutters Kuss habe ich deshalb gewählt, weil sich
da einiges hineininterpretieren lässt: Eine zeremonielle Handlung
beispielsweise, oder aber einfach eine Gabe der Natur. Der Gedanke kam mir bei
der Lektüre von Harry Potter... (wegen der Entstehung seiner Narbe). Meine
Mutter hat mir immer das Kreuzzeichen auf die Stirn gemacht, wenn ich längere
Zeit aus dem Haus ging. Ein einfacher, unsichtbarer Schutz, der jedes Übel fern
halten soll. Diese Hoffnung drückt auch Mutters Kuss aus. Und dann geht es weiter: Erst Fisch, dann Affe, Mensch fortan (die Generationenkette wird geschlossen. Die Maus als möglicher Vorfahre zwischen Fisch und Affe habe ich weggelassen, damit es nicht zu lang wird... Folgte denn alles einem vorherbestimmten Plan? In der Tat sieht die gesamte Entwicklung der Menschheit aus, als habe jemand enen Plan verfolgt. Bleibt die Frage ob das Raum für Zufall lässt. Ein heikles Thema, denn im Falle einer alles umfassenden Vorherbestimmung (mit einem großen Planer) könnte alles unausweichlich festgelegt sein. In diesem Fall wäre die Zukunft vorhersehbar und das Geschehende unabwendbar, weshalb auch niemand für seine Taten zur Verantwortung gezogen werden könnte. Selbst Jesus (Mt.12:35) hat die Menschen in unabänderlich Gute und Böse unterteilt.
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Ein jeder war vom Geist beseelt, Der ohne Mutters Kuss uns fehlt. Erst Fisch, dann Affe, Mensch fortan -- Verlief denn alles hier nach Plan?
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Ende
des Wortes OF = von, in diesem Falle: "der"
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With
stroken stones and fiercing fire Came
at Hand
a dark desire: To
rule the others – take their meal. Life
became a matter of deal.
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Mit
behau'nem Stein und wild schlagendem Feuer kam ein dunkles Verlangen auf, die
anderen zu beherrschen und ihnen ihr Mahl zu nehmen (das war damals sicherlich tödlich).
Leben verkam zum Handelsgut. Gemeint ist nicht der Kampf um die Nahrung unter
Hunger, sondern unter der Gier zu besitzen, andere zu knechten und ihnen übel
zu wollen.
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Mit Steinwerkzeug und hellem Feuer Ward der Mensch zum Ungeheuer: Bezwang die andern -- nahm ihr Fleisch. Leben? Einem Handelsgute gleich!
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By
clans they formed their neighbourhood, Struggled
cruelly for goods and food. Different
than Others
that were lost, Endured
the period of frost.
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In
Gruppen (zum Beispiel in Horden, Stämmen oder Clans) formierten sie bedingt auch durch die
beschränkte Kapazität des Sozialcomputers Gehirn, der nur die Verwaltung von Bekanntschaften
in einer relativ überschaubaren Anzahl ermöglicht (jede Überlastung führt zu
Stress und damit zur Teilung der Gruppe) ihre Nachbarschaft. Grausam stritten sie um Gut (Hab und Gut ist
gemeint) und Essen, und - anders als andere (Arten und Artgenossen), die verloren gingen - überdauerten
sie die Eiszeit.
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Gruppenbande fest geschlungen, Um Hab und Gut kalt gerungen, So die Eiszeit überstanden, Während andere verschwanden.
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Higher
and higher grew their skills, And
by that the number of ills. Invented
weapons, Poison
– lied, Tortured,
ravished – all terrified.
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Höher und Höher entwickelten sie ihre Fähigkeiten und mit ihnen stieg die Zahl der Übel. Sie erfanden Waffen und Gifte, logen, peinigten, vergewaltigten - zum Schrecken aller. (Kleine Einführung in die primitivsten Grausamkeiten...) |
Es begann sich auszuweiten, Die Anzahl ihrer Fähigkeiten. Waffen, Lüge, Gift -- ...rungen, Folter und Vergewaltigungen.
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But
in all those darkened hours, In
the shadow of walls and towers, Remained
a little flamE
apart To
heaten a forgotten heart.
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Doch in all den dunklen Stunden, Im Schatten von Wällen und Türmen (der Mensch hatte angefangen, sich ob der Grausamkeiten seiner eigenen Rasse vor Artgenossen zu verschanzen) blieb abseits eine kleine Flamme erhalten, ein einsames Herz zu erwärmen. Da wäre dann die Hoffnung wieder, die von dem Funken in uns selbst ausgeht und in reinster und vereinter Form eine Flamme ausmacht. |
Doch in all den dunklen Stunden, Gab es etwas zu gesunden, Ein Flämmlein, das überdauert, Selbt im Schatten fest ummauert.
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Ende
des Wortes HOPE = Hoffnung
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It
does not Spend
any mortal light, Gives
everlasting warmth so bright. The
Flame of Hope, that is her name, Each
noble bears a spark o’the same.
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Sie
(die Flamme) spendet ein Licht, das nicht sterblich ist (also ewig
existiert), so hell, und dazu immerwährende Wärme. Die Flamme der
Hoffnung ist der Namen dieses Lichts, jeder Noble trägt einen Funken
davon in sich. Nun ist es heraus: Es handelt sich um ein unsterbliches
Licht, das hell ist (und doch unsichtbar) und Wärme spendet, ohne sich
zu verzehren. Der Name dieser Flamme wird eingeführt, und erklärt, dass
mindesten jeder Noble einen Funken trägt. Mit nobel ist in diesem Fall
nicht etwa der Adlige gemeint, sondern jeder aufrechte Mensch, mit guter
Gesinnung. Wobei ich nochmals darauf hinweisen möchte, dass am Anfang
alle Gut waren und alle den Funken erhielten. Folglich kann sebst ein
erloschener Funke in einem vermeintlich Bösen wieder zum glimmen
gebracht werden. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!
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Unsterblich ist der Flamme Schein, Währt immerfort so warm und rein. Hoffnungslicht ist ihr Name, Einen Funken birgt jeder Gerechtsame. |
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She’s
older just than the old sun. Occurred
at first when all begun To
Penetrate
the darkest mist. Bang!
Universe
b’gun to
exist.
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Sie (diese Flamme) ist älter noch als die alte Sonne (und da sollte man ja schon meinen, dass die sehr alt wäre...) Diese Flamme erschien das erste Mal, als alles begann, und zwar zu jenem Zweck, das allerdunkelste Gemenge zu durchdringen. Peng! Mit einem Knall begann das Universum zu existieren. Also entstand die Flamme spätestens mit dem Urknall und ihre Aufgabe ist es, das Dunkle zu erhellen, sprich das Gute gegen das Böse abzugrenzen. |
Noch älter als die Sonne ist's. Erschienen fast aus dem Nichts, Das Allerdunkelste zu durchdringen. Peng! Atome begannen zu schwingen.
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So
hence she shines, Even
unseen, Where
is a tree with leaves of green, A
song of joy, will to forgive, A
helping hand, power to live.
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So scheint sie denn seitdem, stets ungesehen, wo ein Baum mit grünen Blättern steht, ein Lied der Freude erklingt, eine Wille zur Vergebung ist, eine helfende Hand sich reicht, Kraft zu Leben steckt. Dies sollen Beispiel für das Positive, Gute sein. Ein Hinweis, sich über die einfachen Dinge am Wegesrand zu erfreuen: am Wachsen der Pflanzen, an einem fröhlichen Lied oder am guten Miteinander, das Vergebung, Nachsicht und Hilfe verlangt. |
Seitdem scheint sie nun auch ungesehen, Wo grüne Blätter im Winde wehen, Ein Lied erklingt, jemand vergibt, Eine Hand sich reicht, das Gute lebt.
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She
has been there where evil was: Where
knights moved, mounted on high ross, In
holy Name to slaughterfield, To
kill there those who sought their shield.
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Sie war aber auch dort, wo das Böse war. Wo Ritter, hoch zu Ross, in heiligem Namen auf das Schlachtfeld zogen, jene zu töten, die ihren Schutz gesucht hatten. Eine kleine Anspielung auf die unsäglichen Kreuzzüge, die jedoch für alle Greueltaten im Namen irgendeiner Kirche stehen und schon zeigen, dass es meist die Schwachen sind, die unter dem Wahn böser Machtinhaber leiden. |
Sie scheint auch in bösen Zeiten: Wenn Ritter auf das Schlachtfeld reiten, Um in höherem Namen voller Eigennutz, Zu töten, statt zu bieten Schutz.
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Shone
on rockets, made to Destroy, Heard
wicked lords’ laughter of joy Seemed
to help the false betrayer, Give shadow to cruel slayer.
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Sie
(die Flamme) schien auf Raketen, welche gemacht waren, zu zerstören,
und die Flamme hörte das Freudengelächter übler Herren. Sie (erneut
die Flamme) schien dem falschen Betrüger zu helfen und dem grausamen
Todschläger Schatten zu gewähren. Diese Strophe ist für all jene
gedacht, die nicht verstehen, dass es ein höhere Macht, einen Gott
geben kann, der all das Schreckliche auf der Welt geschehen lässt und
dabei zuschaut ohne einzugreifen. Aber so ist es fast: Die "Macht
des Guten", möchte ich mal sagen, um eine möglichst neutrale
Formulierung zu wählen, ist auch oder gerade dort, wo das Böse
geschieht. Sie nimmt dem Menschen aber nicht sein Handeln ab. Dieser
kann aus ihr lediglich die Hoffnung und die Kraft schöpfen, gegen das Böse
vorzugehen, aber nicht blind und untätig darauf vertrauen, dass das
Gute ihm das Böse vom Hals hielte.
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Shone
on rockets, made to Destroy, Heard
wicked lords’ laughter of joy Seemed
to help the false betrayer, Give shadow to cruel slayer.
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It’s
hard to learn about that flame, That
Seems
to play a bitter game: Lets
suffer those who live in fear, Lets,
on and on, evil things appear.
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In
diesem Sinne ist auch diese Strophe zu verstehen: Es ist hart, zu
erfahren (mitanzusehen), dass die Flamme ein bitteres Spiel zu spielen
scheint und - vermeintlich - jene leiden lässt, welche bereits in Angst
leben, und immerfort böse Dinge geschehen lässt.
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It’s
hard to learn about that flame, That
Seems
to play a bitter game: Lets
suffer those who live in fear, Lets,
on and on, evil things appear.
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Ende
des Wortes SPENDS = spendet/verleiht |
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A
trial it is – an old errand! It’s
pressure that forms the diamond, The
smithes’ strike that Strengthens steel, Often
a poison that spends heal.
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Eine Prüfung ist's, ein alter Auftrag! Es ist der Druck, der den Diamanten (den guten Menschen) formt, der Schmiede Schlag, der Eisen (erneut den guten Menschen) stählt (hart macht gegen das Böse), oft ein Gift, das Heilung spendet. Also dient das Böse dazu, das Gute zu stärken und zu finden. Dies soll eine Begründung dafür sein, wieso es das Böse überhaupt gibt, und warum die gute Macht das Böse braucht. |
Eine Prüfung ist's – ein Auftrag alt, Des Diamanten Schöpfer die Gewalt, Der Schmiede Schlag, der härtet Stahl, Für Heilung Gift die richt'ge Wahl.
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Who
stands that Trial,
does never doubt, Who
acts with hope, will be the stout! Much
mightier than the darkest power That
will reach its final hour.
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Wer
diese Prüfung meistert (ohne dabei als Guter auf die Seite des Bösen
zu geraten), wer niemals zweifelt (ein wenig glaubensfest wäre ganz schön,
ich verlange da gerne das unmögliche...) Wer in Zuversicht handelt, der
wird der Starke sein! Viel mächt'ger noch als die dunkelste Kraft (die
Fähigkeit, das böse zu übertrumpfen und die Gewissheit, gegen das Böse
nicht untergehen zu müssen, wenn man sich ihm denn entgegenstellt), die
ihr letztes Stündlein erreichen wird. Irgendwann - in unedlich fern
erscheinender Zeit - wird es das Böse nicht mehr geben, weil es einfach
nicht mehr benötigt wird.
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Wer dies besteht und zweifelt nie, Wer Hoffnung hegt, hat starke Knie, Ist mächt'ger denn die dunkleste Kraft Die irgendwann dahingerafft.
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Even
if that day is not in sight: Combine
thy spark with others’ light! The
smolder will become a blaze, Saves all the uprights with their Race.
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Selbst wenn dieser Tag nicht in Sicht ist (muss er ja auch gar nicht): So verbinde Deinen Funken (den wohl jeder in sich trägt) mit and'rer Menschen Licht (also dem bereits zu einem Licht verbundenen Funken anderer, sprich in der Gemeinschaft). Aus einem Schwelbrand (einem lichtlosen Feuer) wird eine Feuerwalze (ein gewaltiges, hell leuchtendes Feuer), um alle Aufrechten samt ihrer Rasse zu retten. |
Selbst wenn der Tag Dir fern erscheint: Steht zusammen, die Funken vereint! Aus Schwelbrand wird die Feuersbrunst, Die schenkt der ganzen Rasse ihre Gunst.
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Splendid
will be life thereafter, Evil
beaten with light laughter. Almost
as long thou sharest thy spark There
will be no return of dark. |
Wundervoll
wird das Leben hernach (wenn das Böse - vielleicht nur auf Zeit -
besiegt ist), das Böse mit leichtem Lachen geschlagen (um
aufzuzeigen, dass es gar nicht schwer sein muss, gegen das Böse
anzugehen und dem Lachen als solchen etwas Positives zuzuschreiben).
Jedenfalls so lange Du (da wird der Leser direkt angesprochen) Deinen
Funken teilst, wird das Böse nicht wiederkehren. Zwar ein Sieg auf
Zeit, aber immerhin!
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Gar wundervoll lebt's sich hernach,
Als
leichtes Lachen Böses brach. bleibt das Böse, wo es weilt.
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Share
with others land and good And
live in really brotherhood. Nothing
belongs to ye for real, It’s
only lent – so do Not
steal!
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Nun beginnt die Moralpredigt
richtig: Teile
mit anderen Land und Gut (Es ist nicht gut, auf allem zu hocken und
nichts abzugeben. Viel mehr hat man doch davon, wenn man die Dinge, die
einem zur Verfügung stehen, mit anderen genießt. Das soll aber nicht
der Nährboden für Schmarotzer sein!) und leb' in wahrer Bruderschaft (also
gemeinsam ohne zumindest fühlbaren Rangunterschied). Denn nichts gehört
Dir wahrhaftig.
Alles ist nur entliehen, drum stehle nicht. Dies soll das Bewusstsein
schärfen, dass wir kein Eigentum an irgendwelchen Dingen erwerben können.
Durch die Macht des Stärkeren, unser zeitlich beschränktes Leben und
manch anderen Faktor sind wir nur temporäre Besitzer irgendwelcher Güter. Da können
wir sie doch auch schon zu Lebzeiten teilen, oder???
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Share with others land and good And live in really brotherhood. Nichts gehört wahrhaftig Dir, Geliehen ist's, drum stehle nicht!
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Many
that live deservest death, But
some that die deservest breath. So
don’t deal out what thou canst Give! Won’t
ye thyself not like to live?
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Das
ist eine der schönsten Stellen aus dem Herrn der Ringe, der mich mit
seinen Elbenliedern und anderen Reimen zu diesem Lied inspiriert hat.
Auf der Reise unterhalten sich der Zauberer Gandalf und der Hobbit Frodo,
welcher als das scheinbar schwächste Wesen auserkoren ist, alle
lebenden Kreaturen der guten Seite zu retten, über das Wesen Gollum.
Dieser zutiefst vom Bösen durchdrungene Kerl schleicht gerade der
kleinen Schar von tapferen Guten hinterher, um "seinen" Ring
zurückzuerhalten, als Frodo angewidert ihm den Tod wünscht. Doch
Gandalf spricht in all seiner Weisheit (jetzt nicht wörtlich, weil
ich's nur auf englisch und italienisch gelesen habe) Viele, die leben,
verdienten den Tod. Doch es sind breits viele gestorben, die das Leben
verdient gehabt hätten. Kannst Du ihnen das Leben spenden?! Also sei
nicht so eitel über ihn richten zu wollen. Denn darfst Du nehmen, was
Du nicht zu geben vermagst?! Diese Passage brauchte ich nur noch in Reimform zu fassen und mit dem Nachsatz zu versehen: Denn willst nicht auch Du leben?
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Mancher lebt, der sterben sollte, Doch starb auch der, der leben wollte. Nimm nicht, was Du nicht hast zu zollen! Willst Du dasebst nicht leben wollen?
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And
be aware in times of luck! There
might be always a bad struck ‘Cause
evil never ends at all, It
only can be banned
Till
fall.
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Damit
es nicht zu einfach wird und keine falschen Hoffnungen geweckt werden (den Sinn
des Bösen habe ich ja bereits erklärt): Sei selbst in glücklicher Zeit auf der
Hut! Es mag immer einen Schlag des Bösen geben, denn das Übel endet niemals
nicht. Es kann lediglich bis zu seinem Untergang gebannt werden. Toll, nicht
wahr! Wenn man das Böse schon nicht ausrotten kann, aus Erdensicht, so gibt es
doch eine neue Hoffnung, nämlich es unschädlich zu machen... Es nicht zu
ignorieren, sondern immer in dem Bewusstsein zu leben, dass das Gute und der
Frieden ein Geschenk sind, das man zum allergrößten Teil selbst erarbeiten und
bewahren muss.
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Im Glück vergiss Dich nicht zu wehren! Immer mag der Schrecken kehren Denn niemals kommt des Übels Ende. Nur bannen läßt's sich bis zur Wende.
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I,
Hompax,
have this written down. Not
to earn any gold nor crown, But
to give my knowledge at thy hand. Read thoroughly and understand!
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Und
so enthält die letzte Strophe, die das Wort STRENGTH = Kraft beendet, im Sinne
alter Bänkelgesänge und Moralgeschichten den Hinweis auf den Autor (meinen übersetzten
Vornamen, Freunde dürfen auch Hompi sagen). Mehr noch: Sie erklärt, dass der
Antrieb, dieses Lied zu verfassen, kein finanzieller oder eitler war, sondern
schier jener, mein "Wissen", sprich: meine Gedanken, weiterzugeben. Es
folgt der Appell, sorgfältig zu lesen, und den Gedanken zu verstehen! So sage ich denn an dieser Stelle: May the flame bless thee = Mag Dich die Flamme segnen... Magst Du den Funken in Dir erkennen, der Dich als Teil der guten Seite ausweist und der es Dir ermöglicht in Gemeinschaft mit anderen das Feuer zu entzünden, um nicht gegen das Böse untergehen zu müssen. Die Worte sind der Zunder, die Taten die Nahrung, aber der Funken kommt aus dem Guten ganz allein! Hompax
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Ich, Hompax, habe dies geschrieben, Weder von Geld noch Macht getrieben. Mein Wissen geb ich Dir an Hand. Mit Sorgfalt lies und mit Verstand!
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