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Weltjugendtag 2005
Eine schier unzählbare Schar junger Menschen ist dem Aufruf von Papst
Johannes Paul II. zum XX. Weltjugendtag nach Köln gefolgt. Allein die
Zahl der Pilger, die sich registrieren ließen, überstieg mit rund
400.000 alle Erwartungen. Jubelrufe galten vor allem dem
neuen, aus Bayern stammenden Papst Benedikt XVI. Eine Woche lang
gehörte diesen jungen Menschen die Millionenstadt am Rhein.
Stundenweise waren die öffentlichen Verkehrsmittel völlig
überlastet und der Hauptbahnhof musste wegen Überfüllung gesperrt
werden. Bis in die tiefe Nacht hinein versammelten sich die Masse am
Dom, und die Wallfahrer stellten sich geduldig an, um das Innere der
Kathedrale mit dem Dreikönigsschrein und der Schmuckmadonna zu sehen.
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Die Landesfeier der Italiener im Rheinenergie-Stadion
werde ich
nie
vergessen.
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Hunderte von Helfern versorgten die
Pilger mit Essen, doch vor allem in der Innenstadt waren die
Ausgabestellen mit viel zu wenig Rationen ausgestattet worden.

Tausende warteten stundenlang, und
nicht alle erhielten schließlich eine Mahlzeit. Grund für die
Versorgungsprobleme war nach Auskunft des Weltjugendtagscaterings von
Sodexho, dass unvorhergesehen viele Menschen in der Innenstadt zur
Essensausgabe gingen, statt in den Pfarreien zu essen, in denen sie
angemeldet waren.
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Im Hauptbahnhof wurde auch der
Aufgang von der U-Bahn aus abgeriegelt.
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